Solarfin an der Gerhard-Hauptmann-Schule

Für den Neubautrakt der Schule in Griesheim installierte Colt rund 500 starre und bewegliche Solarfin-Lamellen. Die außenliegende Anlage übernimmt Sonnen-, Blend- und Sichtschutz und lässt sich abschnittsweise an die Nutzung der Klassenräume anpassen.

Rund 500 Aluminiumlamellen beschatten Ost- und Westfassade

Offene und helle Klassenräume benötigen ausreichend Tageslicht, gleichzeitig kann direkte Sonneneinstrahlung insbesondere an Ost- und Westfassaden zu Blendung und erhöhtem Wärmeeintrag führen. Beim Neubautrakt der Gerhard-Hauptmann-Schule in Griesheim wurde deshalb ein außenliegendes Solarfin-System von Colt eingesetzt.

Insgesamt wurden an beiden Fassadenseiten rund 500 starre und bewegliche Lamellen installiert. Die vertikal angeordneten Elemente sind jeweils 300 Millimeter breit und 2.600 Millimeter lang.

Die Solarfin-Lamellen bestehen aus stranggepressten, doppelwandigen Aluminiumprofilen mit elliptischem Querschnitt. Ihre Anordnung ist schuppenartig: Die Elemente überlagern sich so, dass die dahinterliegende Halterung bei geschlossener Stellung weitgehend verdeckt wird.

Neben der Verschattung übernehmen die Lamellen auch Sicht- und Blendschutzfunktionen. Bewegliche Elemente können ihre Stellung verändern, sodass die Fassadenbereiche abhängig von Sonneneinstrahlung und Raumnutzung angepasst werden können.

Die Quelle nennt sowohl eine Anpassung der beweglichen Lamellen an die Sonneneinstrahlung als auch eine separate Bedienmöglichkeit per Handtaster. Detaillierte Angaben zu Sensorik, Motoranzahl oder automatischer Steuerungslogik liegen für das Projekt nicht vor.

Projekt: Gerhard-Hauptmann-Schule

Ort: Griesheim, Hessen, Deutschland

Gebäudetyp: Schulgebäude / Neubautrakt

Anforderungsprofil: Sichtschutz, Sonnenschutz, Blendschutz

Lösung: Starre und bewegliche Metalllamellen als außenliegender Sonnenschutz

Produkt: Solarfin

Klemmschutz und getrennte Bedienung für den Schulbetrieb

Bei beweglichen Sonnenschutzsystemen an Schulen spielt neben der Verschattungswirkung auch die sichere Nutzung eine wichtige Rolle. Für die Solarfin-Anlage in Griesheim wurde deshalb ein mechanischer Klemmschutz vorgesehen.

Eine spezielle Zugfeder kontrolliert dabei den auftretenden Druck. Die Konstruktion berücksichtigt damit das Risiko, dass Personen mit beweglichen Teilen der Lamellenanlage in Kontakt kommen können.

Auch die Fassadensteuerung wurde auf den Gebäudebetrieb abgestimmt. Die in der Höhe unterteilten Ebenen lassen sich separat über Handtaster bedienen. Dadurch können unterschiedliche Bereiche unabhängig voneinander eingestellt werden, anstatt die gesamte Fassadenseite immer in derselben Position zu betreiben.

Bei der vertikalen Konstruktion mussten zudem thermisch und statisch bedingte Längenänderungen der Lamellen und Tragkomponenten berücksichtigt werden. Gerade bei 2,60 Meter langen Aluminiumprofilen ist diese Beweglichkeit der Konstruktion für eine dauerhaft funktionierende Fassadenanlage relevant.

Der außenliegende Sonnenschutz verbindet damit mehrere Anforderungen des Schulgebäudes: Er reduziert direkte Sonneneinstrahlung und Blendung, beeinflusst die Einsehbarkeit der Räume und bleibt für die Nutzer abschnittsweise bedienbar.

Die Gestaltung ist gleichzeitig Teil der Architektur. Durch die großformatigen, schuppenartig angeordneten Aluminiumprofile erhält der Neubautrakt eine klar strukturierte zweite Fassadenebene.

Großlamellen bilden eine zweite Fassadenebene

Die Solarfin-Elemente bestehen aus ellipsenförmigen, doppelwandigen Aluminium-Strangpressprofilen.

Mit 300 Millimetern Breite und 2.600 Millimetern Länge bilden sie an Ost- und Westseite eine deutlich sichtbare zweite Fassadenebene.

Starre und bewegliche Lamellen überlagern sich schuppenartig. Bei geschlossener Stellung wird dadurch die dahinterliegende Befestigung weitgehend verdeckt.

Bewegliche Lamellen mit Colt planen

Colt entwickelt außenliegende Sonnenschutzsysteme für Schulen und weitere Bildungsgebäude. Lamellengeometrie, Fassadenausrichtung, Bedienung, Blendschutz und Sicherheitsfunktionen werden auf Architektur und Nutzung abgestimmt.

FAQ

Welches Sonnenschutzsystem wurde an der Gerhard-Hauptmann-Schule eingesetzt?

Colt installierte Solarfin-Großlamellen an der Ost- und Westfassade des Neubautrakts. Insgesamt kamen rund 500 starre und bewegliche Elemente zum Einsatz. Sie übernehmen Sonnen-, Blend- und Sichtschutz und bilden gleichzeitig ein prägendes Element der Fassadengestaltung.

Welche Abmessungen haben die Solarfin-Lamellen?

Die beim Projekt eingesetzten Aluminiumlamellen sind jeweils 300 Millimeter breit und 2.600 Millimeter lang. Sie bestehen aus stranggepressten, doppelwandigen Aluminiumprofilen mit elliptischem Querschnitt und wurden vertikal vor der Fassade angeordnet.

Wie werden die beweglichen Lamellen bedient?

Die in der Höhe gegliederten Fassadenbereiche können separat über Handtaster gesteuert werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Zonen unabhängig voneinander einstellen. Die Projektbeschreibung nennt zusätzlich eine Anpassung der Lamellenstellung an die Sonneneinstrahlung, enthält jedoch keine detaillierten Angaben zur hierfür eingesetzten Sensorik oder Steuerung.

Wie funktioniert der Klemmschutz der Sonnenschutzanlage?

Für die beweglichen Lamellen wurde ein mechanischer Klemmschutz vorgesehen. Eine spezielle Zugfeder kontrolliert dabei den auftretenden Druck. Die Sicherheitsfunktion berücksichtigt damit die besonderen Anforderungen eines Schulgebäudes, in dem bewegliche Fassadenelemente in Bereichen mit regelmäßigem Personenverkehr eingesetzt werden.

Welche Aufgaben übernehmen die Lamellen neben dem Sonnenschutz?

Neben der Reduzierung direkter Sonneneinstrahlung dienen die Solarfin-Elemente auch als Blend- und Sichtschutz. Gleichzeitig prägt ihre schuppenartige Anordnung die Architektur des Neubautrakts. Durch bewegliche und starre Elemente lässt sich die technische Fassadenfunktion mit einer einheitlichen Gestaltung verbinden.

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